BEITRÄGE AUS DEN FREIEN MEDIEN ZUM THEMA "LINZ KULTURHAUPTSTADT EUROPAS - 2009" UND DIE FOLGEN"

Kunst zwischen Verwaltung und Identität

(Nov 2008) Kultur zwischen politischer Bedeutungslosigkeit und identitätstiftendem Faktor: Im Oktober startete die Universität für Angewandte Kunst eine Initiative, die ein eigenes Kunstministerium für Österreich einfordert. Rektor Gerald Bast im Mailinterview mit Tanja Brandmayr.

Format: 
Interview

Es geht bei dieser Forderung nach einem eigenen Kunstministerium mehr als nur dem symbolischen Stellenwert von Kunst, vielmehr um eine reale Aufwertung von gesellschaftlichem Stellenwert und die ökonomischen Arbeitsgrundlagen für KünstlerInnen und Kulturschaffende. Wie prekär ist die Lage der Kunst in der Kulturnation Österreich aus ihrer Sicht – im gesellschaftlichen Stellenwert und in den ökonomischen Grundlagen?


Die Erfüllung großer Erwartungen

Anita Hofer begibt sich in Niederungen und lässt Martin Lorenz erstehen.
erschienen in KUPFzeitung 127/08

Format: 
Kolumne

Erschrocken dreht er sich um und verschüttet fast seinen Aperol. Gerade hat er sich dasselbe gefragt. „Und, ist die Stadt noch dieselbe wie vor 6 Jahren?“ Lächelnd kommt die Studentin der Integrativen Kommunikationswissenschaften auf ihn zu und nimmt einen Schwall der lauten, stickigen Festluft von drinnen auf den Balkon mit.


Über Kommunikationslosigkeit!

Öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation liegen im Argen, befindet Stefan Haslinger.
erschienen in KUPFzeitung 127/08

Format: 
Kommentar

Ein paar Gedanken, veranlasst durch ein paar Ereignisse!
Über Kommunikation wird viel gesprochen. Wer mit wem welche Sachverhalte, Anliegen, in welcher Weise kommunizieren sollte. Kommunikationsverknappung im Zeitalter der elektronischen Übermittlung von Botschaften ist prädestiniert für das Sommerloch. Simple Botschaften wurden uns von KommunikationsstrategInnen auf Wahlplakaten die letzten Monate um die Augen gehaut.


Zukunft der Kulturpolitik: Ist da jemand?

Lässt sich über Kulturpolitik zu Zeiten ihrer Selbstauflösung diskutieren? Und wenn uns die Gegenwart entgleitet, wer gestaltet die Zukunft für Kunst, Kultur und Medien? Vom Risiko eines Versuchs, dessen Unterlassung noch größere Risken in sich birgt. Von Martin Wassermair.
erschienen in KUPFzeitung 127/08

Format: 
Artikel

Ein publizistisches Wahrnehmungserlebnis der besonderen Art: Die unter Intellektuellen und Kulturinteressierten stets mit gemischten Gefühlen gelesene Stadtzeitung FALTER veröffentlichte wenige Tage vor der Nationalratswahl einen Kommentar ihres Feuilletonchefs zur Frage, ob die „kulturpolitische Abstinenz" im Wahlkampf überhaupt zu beklagen sei.


Unprofessionell mit Vollkasko

Inge Proyer und Udo Danielcyk berichten ihrem Onkel Hans über den Umgang mit Projekten im Rahmen der Kulturhauptstadt.
erschienen in KUPFzeitung 127/08

Format: 
Artikel

Lieber Onkel Hans, wir hatten Dir doch vom Projekt „Linz in Torten“ (LIT) erzählt, das wir für den Verein „maiz – autonomes Zentrum von & für Migrantinnen“ im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz ’09 (L’09) durchführen sollten. Jetzt müssen wir Dir aber leider über die Absage des Projekts durch maiz und deren Hintergründe berichten.


Am Strom der Glückseligkeit

Die Donau fließt als einziger Strom Europas gen Osten, Richtung Schwarzes Meer. Ein Meteoritenschauer hat ihr einst den ungewöhnlichen Weg zwischen Schwarzwald und Bayrischem Wald vorgegeben. Randskizzen zur Donaukultur, von Wolfgang Schmutz.

Format: 
Artikel

In ihrem Oberlauf verlässt die Donau streckenweise auch die Oberfläche, versickert und speist so auch den Rhein durch den porösen Kalk mit Wasser. In der schwäbischen Alb hat der Rhein, der als einziger Alpenfluss nach Norden fließt, einst ihre Zuflüsse geerbt. Bis zum „Abfressen“ des Gebiets speisten sie mehrheitlich die Donau.


Zum Thema Kultur des Nicht -Teilens:

Ein weiteres Ex-Linz09-Projekt stellt sich vor ...
Live im Studio der FROzine am 2. September 2008 stellt MAIZ, das autonome Zentrum von & für MigrantInnen ihr Projekt "Linz in Torten", daß sie am 1. September offiziell zurückgezogen haben, vor.

Format: 
Radiobeitrag

Die FROzine fragt die ProjektleiterInnen Rudolf Danielczyk, Ingeborg Proyer und Radostina Patulova was die Gründe für die Projektabsage von Maiz waren. Verfolgt Linz09 eine eigene Logik, die ausschließlich dem Profit verpflichtet ist und warum wird das Thema Nachhaltigkeit wieder einmal zum Problem? Es sind nun bitter-süße Torten-Konzepte, die auf Grund von wirtschaftlichen Gründen, auch ungebacken bleiben.

Pamela Neuwirth stellt die Fragen.


130

130% ehrlich meint es Martin Heller. Norbert Trawöger fragt, was sich hinter dieser Zahl versteckt und was sie wohl bedeutet?
erschienen in KUPFzeitung 126/08

Format: 
Kolumne

Mathematik war nie mein Fach. Als ich vor 23 Jahren in die gymnasiale Oberstufe eintrat, schlug sich mein Mathematik-Professor, angesichts meines Familiennamens, auf seine, aufgrund völligen Kopfhaarverlusts erst im Nacken endende, Stirn und zog seinen Schnauzer derart nach unten, dass seine Barthaare auf den Katheder zu tropfen begannen. Vier meiner familiennamensgleichen Vorfahren hatten sich bereits untilgbar in sein mathematisches, wenn auch wenig pädagogisches Gedächtnis eingebrannt und ihn zu dieser spontanen und prophetischen Geste hingerissen.


Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas: Programmbuch 2/3

Gerlinde Schmierer führte sich das Programmbuch 2/3 zu Gemüte.
erschienen in KUPFzeitung 126/08

Format: 
Artikel

“Linz. verändert, Veränderung braucht Bilder.“ So Intendant Martin Heller in seinem Vorwort zum nunmehr zweiten von drei Programmbüchern von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas. Dieser Einleitung auf den Fuß folgen 20 Seiten Bilder. Es kann also gar nichts mehr schief gehen! Zudem sind bei zahlreichen Projekten Datum, Zeit und Ort fixiert, was heißt, es kann und darf auch schon geplant werden. Und warum sollten das nur Besucher/innen aus aller Herren Länder machen?


Kreativ? Klasse!

Versorgerin #78, Juni 08
2015 will Linz die interessanteste Stadt Österreichs sein. Im Standortwettbewerb sollen „Creative Industries“ für Attraktivität sorgen. Um diese anzusiedeln und zu binden, stehen der Stadt aber große Anstrengungen bevor. Von Andreas Kump

Format: 
Artikel

Monocle, ein englisches Magazin und Guide für geschmacksichere Lebensführung, widmete jüngst eine Ausgabe dem „Bauen besserer Städte, Viertel und Wohnorten“. Die Titelgeschichte: Eine Rangliste der 25 lebenswertesten Städte der Welt. Am ersten Platz: Kopenhagen, gefolgt von München und Tokyo. Auf Platz sechs der u.a. mit Sonnenstunden, Mordraten und internationalen Flugverbindungen zustande gekommen Liste findet sich Wien.


Syndicate content