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"Fürchtet euch nicht"

Wer eine Reise tut, hätte was zu erzählen, sagt man. Und damit von der bei der Heimkehr noch frischen Erinnerung nichts verblasst, muss man sie auch gleich weitergeben, an die Zuhausegebliebenen. Im Lentos startet die Zwischenbilanz der Hubert-von-Goisern-Linz-Europa-Tour-2007-09 als Heimkehrerabend. Von Wolfgang Schmutz.

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Artikel

Wer eine Reise tut, hätte was zu erzählen, sagt man. Und damit von der bei der Heimkehr noch frischen Erinnerung nichts verblasst, muss man sie auch gleich weitergeben, an die Zuhausegebliebenen. In Ermangelung eines Dia-Vortrags gereicht da visuell unterstützend auch mal ein Filmtrailer zur Ehre. Und so startet die Zwischenbilanz der Hubert-von-Goisern-Linz-Europa-Tour-2007-09 im Lentos vor über 300 Schaulustigen mit einer Rohauswahl jenes Materials, das dann als 5-Episoden-Doku nächstes Jahr im ORF zu sehen sein wird.


Just another Festival

(Oktober 2007) Wiltrud Hackl ist ganz und gar nicht einverstanden mit dem Gefühl, dass sie als eine, die Linz dann am besten findet, wenn mindestens 500 Kilometer zwischen Stadtgrenze und ihrer selbst liegen, plötzlich in die Verteidigerinnenrolle gedrängt wird, und sich sagen hört, dass es durchaus Dinge gibt, die Freude bereiten und Qualität haben - und die bislang auch schon ganz ohne die richtig große Sache mit einer bestimmten Professionalität und Effizienz organisiert wurden. Wie das so weit kam?

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Kolumne

Kürzlich war ich auf einem Geburtstagsfest, weil ich auch mit Menschen befreundet bin, die manchmal Texte schreiben für Menschen, die ihre Geburtstage öffentlich feiern. Jetzt wäre es leicht über diese Sache zu schreiben, darüber, wer aller da war, darüber dass sich alle mit diplomatischem Lächeln die Hucke vollgelogen haben und aber darüber, was alle wussten, schwiegen, weil das Buffet so toll war, darüber, dass in der langen Schlange vor dem WC bemängelt wurde, dass der Hausherr einer ist, der lieber Tiefgaragenplätze baut als WCs – aber – das wäre ja viel zu einfach.


… wirft einen Blick in die Zukunft

(Sept 2007) Anfang September heißt auch, dass doch jetzt irgendwann mal eine mit unfassbarer Spannung erwartete Pressekonferenz stattfinden wird (im Prinzip ja DAS bestimmende Thema des Sommers), gebündelt mit der Erkenntnis, dass wir das – die Kulturhauptstadt – ja doch, ALLE (wirklich alle!) zum allerersten Mal machen. Es schreibt Wiltrud Hackl.

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Kolumne

Der Sommer ist ja praktisch vorbei und es herbstelt – wurde für diese Worte eigentlich schon mal jemand gerügt oder geohrfeigt? Ich finde man dürfte und sollte dabei straffrei gehen. Das erstere tut es bei manchen zwar schon im Juni, aber unsereins muss ja immer zwei Wochen im Voraus denken und das fällt gerade jetzt - noch nicht mal Mitte August - ziemlich schwer.


Benutzerfreundliche Kunst

(Mai 2007) „Schaurausch“. Eine Ausstellung des O.K. Centrums für Gegenwartskunst in Kooperation mit Linz 2009 und dem Linzer City Ring. Die Zielsetzung der Kulturhauptstadt, nämlich „Internationalisierungsschub“ und „Kultur für alle“ nehmen Gestalt an. Judith Pouget gibt sich skeptisch.

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Artikel

Schaurausch. Was fällt mir dazu ein? Konsumrausch. Kaufrausch. Rausch auf jeden Fall. Ein Zustand des Nicht-Denkens, der Nicht-Rationalität, des (zumindest im Nachhinein meist unangenehmen, weil Kopfweh und Übelkeit nach sich ziehenden) Kontrollverlusts als Folge des Konsums bestimmter Substanzen. Und das sind wir schon wieder am Anfang – nämlich beim Konsum. Denn beim „Schaurausch“ soll es darum gehen, Kunst zu konsumieren – so steht es zumindest im Pressetext.


Filme mit Ecken und Kanten

Im April 2007 wird wieder das Filmfestival „Crossing Europe“ stattfinden und „für einige Tage im Jahr Gastgeberin für Europa im Filmbereich sein“. Gezeigt werden 120 Filme in verschiedenen Schwerpunktschienen, außerdem befinden sich 12 Filme im Wettbewerb – ein Interview von Tanja Brandmayr mit Festivalintendantin Christine Dollhofer.

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Interview

Die Eröffnungsfilme: Stehen sie beispielhaft für eine Linie des Festivals und für welche?


Machtfaktor K, Angstfaktor K

(März 2007) Das Gute an diesen schlimmen Zeiten ist, dass es noch nie so leicht war, gut zu sein. Schön ist doch zum Beispiel, wie viele Menschen sich angesichts des bevorstehenden Kulturhauptstadtjahres plötzlich und völlig unvermutet für – genau – Kultur interessieren. Wiltrud Hackl reflektiert.

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Artikel

Die Zeiten sind schlimm, aber nicht so schlimm, dass sie nicht noch schlimmer werden könnten. Das Gute an diesen schlimmen Zeiten ist allerdings, dass es noch nie so leicht war, gut zu sein. Das beweist sich täglich und durch ganz viele Menschen. Schön ist doch zum Beispiel, wie viele Menschen sich angesichts des bevorstehenden Kulturhauptstadtjahres plötzlich und völlig unvermutet für – genau – Kultur interessieren.


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