Stimmungsbild

Just another Festival

(Oktober 2007) Wiltrud Hackl ist ganz und gar nicht einverstanden mit dem Gefühl, dass sie als eine, die Linz dann am besten findet, wenn mindestens 500 Kilometer zwischen Stadtgrenze und ihrer selbst liegen, plötzlich in die Verteidigerinnenrolle gedrängt wird, und sich sagen hört, dass es durchaus Dinge gibt, die Freude bereiten und Qualität haben - und die bislang auch schon ganz ohne die richtig große Sache mit einer bestimmten Professionalität und Effizienz organisiert wurden. Wie das so weit kam?

Format: 
Kolumne

Kürzlich war ich auf einem Geburtstagsfest, weil ich auch mit Menschen befreundet bin, die manchmal Texte schreiben für Menschen, die ihre Geburtstage öffentlich feiern. Jetzt wäre es leicht über diese Sache zu schreiben, darüber, wer aller da war, darüber dass sich alle mit diplomatischem Lächeln die Hucke vollgelogen haben und aber darüber, was alle wussten, schwiegen, weil das Buffet so toll war, darüber, dass in der langen Schlange vor dem WC bemängelt wurde, dass der Hausherr einer ist, der lieber Tiefgaragenplätze baut als WCs – aber – das wäre ja viel zu einfach.


… wirft einen Blick in die Zukunft

(Sept 2007) Anfang September heißt auch, dass doch jetzt irgendwann mal eine mit unfassbarer Spannung erwartete Pressekonferenz stattfinden wird (im Prinzip ja DAS bestimmende Thema des Sommers), gebündelt mit der Erkenntnis, dass wir das – die Kulturhauptstadt – ja doch, ALLE (wirklich alle!) zum allerersten Mal machen. Es schreibt Wiltrud Hackl.

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Kolumne

Der Sommer ist ja praktisch vorbei und es herbstelt – wurde für diese Worte eigentlich schon mal jemand gerügt oder geohrfeigt? Ich finde man dürfte und sollte dabei straffrei gehen. Das erstere tut es bei manchen zwar schon im Juni, aber unsereins muss ja immer zwei Wochen im Voraus denken und das fällt gerade jetzt - noch nicht mal Mitte August - ziemlich schwer.


Machtfaktor K, Angstfaktor K

(März 2007) Das Gute an diesen schlimmen Zeiten ist, dass es noch nie so leicht war, gut zu sein. Schön ist doch zum Beispiel, wie viele Menschen sich angesichts des bevorstehenden Kulturhauptstadtjahres plötzlich und völlig unvermutet für – genau – Kultur interessieren. Wiltrud Hackl reflektiert.

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Artikel

Die Zeiten sind schlimm, aber nicht so schlimm, dass sie nicht noch schlimmer werden könnten. Das Gute an diesen schlimmen Zeiten ist allerdings, dass es noch nie so leicht war, gut zu sein. Das beweist sich täglich und durch ganz viele Menschen. Schön ist doch zum Beispiel, wie viele Menschen sich angesichts des bevorstehenden Kulturhauptstadtjahres plötzlich und völlig unvermutet für – genau – Kultur interessieren.


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