Kulturpolitik

Willkommen in der Retro Postmoderne

Versorgerin 80, Dezember 08

Ein Kommentar von ur, servus.at

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Kommentar

Nun sitzen wird also mitten im lila, rosa, grün blinkenden Disneyland der dobuschen Turbo-Kulturentwicklung. Der alten Fassade der Kirchengasse 4 und anliegenden Häusern ist liebevoller Betonraum verordnet worden. Jetzt fehlen noch ein paar designte Möbel, Blumentöpfe und Grasfleckerl auf Rollen, ein paar Überwachungskameras und ein Security Dienst, dass wir uns endlich mit dem trendigen Wiener MQ vergleichen können. Schema F.


Mutig in die neuen Zeiten

Versorgerin #80, Dezember 08

Heller brachte uns den Neoliberalismus. Meint Andreas Wahl.

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Artikel

„Mit Heller / werden wir zum Bestseller“ hat der Linzer Kulturstadtrat Erich Watzl in seiner Abteilung dichten lassen. Der Öffentlichkeit vorgestellt hat er diesen Zweizeiler bei der Präsentation des Programmbuches für das Kulturhauptstadtjahr 09. Eigentlich wollte er dieses Kleinod der heimischen Dichtkunst dem Theater Phönix entgegenschleudern, das seit 20. November das Stück „Der Zwerg ruft“ von Kurt Palm gibt. Die darin auftretende Figur des „Kulturmanagers Dunkler“ trägt nämlich ein T-Shirt mit der Aufschrift „Watzl is my Schatzl“.


Kunst zwischen Verwaltung und Identität

(Nov 2008) Kultur zwischen politischer Bedeutungslosigkeit und identitätstiftendem Faktor: Im Oktober startete die Universität für Angewandte Kunst eine Initiative, die ein eigenes Kunstministerium für Österreich einfordert. Rektor Gerald Bast im Mailinterview mit Tanja Brandmayr.

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Interview

Es geht bei dieser Forderung nach einem eigenen Kunstministerium mehr als nur dem symbolischen Stellenwert von Kunst, vielmehr um eine reale Aufwertung von gesellschaftlichem Stellenwert und die ökonomischen Arbeitsgrundlagen für KünstlerInnen und Kulturschaffende. Wie prekär ist die Lage der Kunst in der Kulturnation Österreich aus ihrer Sicht – im gesellschaftlichen Stellenwert und in den ökonomischen Grundlagen?


Zukunft der Kulturpolitik: Ist da jemand?

Lässt sich über Kulturpolitik zu Zeiten ihrer Selbstauflösung diskutieren? Und wenn uns die Gegenwart entgleitet, wer gestaltet die Zukunft für Kunst, Kultur und Medien? Vom Risiko eines Versuchs, dessen Unterlassung noch größere Risken in sich birgt. Von Martin Wassermair.
erschienen in KUPFzeitung 127/08

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Artikel

Ein publizistisches Wahrnehmungserlebnis der besonderen Art: Die unter Intellektuellen und Kulturinteressierten stets mit gemischten Gefühlen gelesene Stadtzeitung FALTER veröffentlichte wenige Tage vor der Nationalratswahl einen Kommentar ihres Feuilletonchefs zur Frage, ob die „kulturpolitische Abstinenz" im Wahlkampf überhaupt zu beklagen sei.


Über Kommunikationslosigkeit!

Öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation liegen im Argen, befindet Stefan Haslinger.
erschienen in KUPFzeitung 127/08

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Kommentar

Ein paar Gedanken, veranlasst durch ein paar Ereignisse!
Über Kommunikation wird viel gesprochen. Wer mit wem welche Sachverhalte, Anliegen, in welcher Weise kommunizieren sollte. Kommunikationsverknappung im Zeitalter der elektronischen Übermittlung von Botschaften ist prädestiniert für das Sommerloch. Simple Botschaften wurden uns von KommunikationsstrategInnen auf Wahlplakaten die letzten Monate um die Augen gehaut.


Kreativ? Klasse!

Versorgerin #78, Juni 08
2015 will Linz die interessanteste Stadt Österreichs sein. Im Standortwettbewerb sollen „Creative Industries“ für Attraktivität sorgen. Um diese anzusiedeln und zu binden, stehen der Stadt aber große Anstrengungen bevor. Von Andreas Kump

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Artikel

Monocle, ein englisches Magazin und Guide für geschmacksichere Lebensführung, widmete jüngst eine Ausgabe dem „Bauen besserer Städte, Viertel und Wohnorten“. Die Titelgeschichte: Eine Rangliste der 25 lebenswertesten Städte der Welt. Am ersten Platz: Kopenhagen, gefolgt von München und Tokyo. Auf Platz sechs der u.a. mit Sonnenstunden, Mordraten und internationalen Flugverbindungen zustande gekommen Liste findet sich Wien.


Was braucht die Kultur - was braucht das Leben?

Aileen Derieg über das Kulturverständnis, das im Kulturhauptstadtdenken steckt.
erschienen in KUPFzeitung 125/08

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Artikel

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht ganz. Bekanntlich leistet es sich die Stadt Linz im Jahre 2009, sich als Europäische Kulturhauptstadt zu präsentieren. Nachdem diese Ehre auch nicht wenig kostet, stellt sich logischerweise die Frage, wer davon profitieren soll. Die »Wirtschaft« soll selbstverständlich dadurch angekurbelt werden, es sollen möglichst viele Touristinnen und Touristen von den beeindruckenden kulturellen Angeboten hergelockt werden, und sie sollen dermaßen beeindruckt werden, dass sie wieder kommen und überall erzählen, wie großartig diese Stadt ist.


Wem gehört die Stadt? - Teil 4

Zum Abschluß des Monatsschwerpunktes im März " Wem gehört die Stadt" konzentriert sich die Frozine auf die lokalen Kunst und Kulturschaffenden in Linz, im Vorfeld von Linz 09 - Kulturhauptstadt Europas.

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Radiobeitrag

Im vierten Teil sprechen Esra Baldinger und Katharina Baumfried live im Studio über die Ergebnisse der Studie " Linz 2009, Kultuthauptstadt Europas" die im Rahmen einer Lehrveranstaltung zum Thema Kulturmanagement am "Institut für Gesellschaft - und Sozialpolitik" im Wintersemester 2007/08 erarbeitet wurde, zu ihrem Themenbereich " Kunst und Kulturschaffende in Linz".

Über Erwartungen, Chancen sowie Probleme und Kritik in Bezug auf Linz09 und deren Nachhaltigkeit sprach auch Stefan Haslinger, Geschäftsführer der Kupf - Kulturplatform OÖ, mit Michaela Schoissengeier.


Stefan Haslinger (KUPf OÖ) zu Linz09

Stefan Haslinger, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ und Kenner der freien Kunst- und Kulturszene Oberösterreich und Linz im Interview.

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Radiobeitrag

Im Gespräch geht es um atypische Dienstverhältnisse, die Förderlandschaft für Kunst- und Kulturschaffende, Risken und Chancen der europäischen Kulturhauptstadt Linz09 und die Frage der Nachhaltigkeit und dem kulturellen Mehrwert wird auch thematisiert.
Basís für das Interview stellt, die Studie "Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas", die am Institut für Gesellschafts- und Sozialpoltitk an der JKU Linz im Wintersemester 2007 entstanden ist, dar.
Das Interview wurde von Michaela Schoissengeier geführt.


Wem gehört die Stadt? Teil 2

Wer sind die EntscheidungsträgerInnen und wer ist das Publikum der Kulturhauptstadt Linz 2009?

In der letzten Sendung wurde die Studie " Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas" des Institutes für Gesellschaft und Sozialpolitik von Thomas Philipp und Andrea Zogholy vorgestellt, die die Basis der Untersuchung im Rahmen des Monatsschwerpunkt im März" Wem gehört die Stadt?" bietet.

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Radiobeitrag

In dieser Sendung will die FROzine auf die Bereiche EntschediungsträgerInnen, deren Rolle und den Themenbereich Publikum, wo die Studie ein Stimmungsbild im Vorfeld einfängt, näher eingehen.

Heute wieder zu Gast im Studio sind MMag. Thomas Philipp und Dr. Andre Zogholy um Fragen zu den oben genannten Themenbreichen zu beantworten.


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